Yves Lohé

Der Sculpteur Yves Lohe wurde am 5. März 1947 in einem Dorf in Nord-Frankreich geboren.

 

Von klein auf war er ein Träumer und Einzelgänger – und so wuchs er eng verbunden mit der Natur auf. Als junger Mann suchte er Zuflucht in der Schriftstellerei und Poesie. Er schrieb sogar Stücke für ein Theater, in der Hoffnung eines Tages ein Bühnenautor zu sein.

 

Er genoss eine typisch französische Erziehung und studierte Jura an der Universität, die ihm jedoch keine große Freude machte und beschloss doch lieber Lehrer zu werden.

 

Dabei entdeckte er jedoch, dass ihm die Bildhauerei dabei helfen würde, die Gefühle und Erinnerungen seiner Kindheit wieder zu finden.

 

1972 ging er zu Abel Bataillard, einem bekannten Metallkünstler vom Pigalle, um Arbeitserfahrung zu sammeln.

 

1974 verschrieb er sich selbst dem Medium Bronzeskulptur, aus dem er sein erstes Werk schuf. Es folgten erste Ausstellungen, u.a. auf dem Salon der unabhängigen französischen Künstler.

 

Unter dem Titel „Iron Hands fertigte er 80 Skulpturen von Händen und Fäusten. Jede davon repräsentierte seine sinnliche Lebenslust.

 

Die Hauptquellen seiner Inspirationen fand er in der Musik, im Tanz - und den Menschen an sich. Der Künstler bekam nun Aufträge sowohl von Sammlern als auch vom französischen Staat für etliche Rathäuser und Museen.

 

1991 bekam er die Gelegenheit – durch das Zusammentreffen mit dem Glas-Künstler

Werner Manesse – einen anderen Traum zu realisieren. Die Arbeit mit Glas und Metall in einem Medium.

 

Manesse lehrte ihn die Sprache des Glases. Der eigene Glas-Bronze-Workshop wurde gegründet und er entwickelte hierbei einen einzigartigen Stil, die Reflexionen der Farbe des Glases mit dem Metall zu verschmelzen. Jedes Kunstwerk spricht für sich, die Meinung der Betrachter ist für den Künstler das Wichtigste an der Verbindung zwischen seinen Arbeiten und dem Betrachter.